Europäisches Mantelzell Lymphom Netzwerk

Europäisches Mantelzell Lymphom Netzwerk

Das Mantelzell-Lymphom (MCL) ist durch einen aggressiven klinischen Verlauf gekennzeichnet, bei dem das mittlere Überleben der Patienten etwa drei Jahre beträgt und lediglich ca. 10 Prozent der Patienten Langzeitüberlebende sind. Die klinische Relevanz verschiedener prognostischer Marker war bisher begrenzt und erlaubte keine zuverlässige Bestimmung des individuellen Risikoprofils. Vor diesem Hintergrund haben sich in den letzten Jahren Kliniker, Pathologen und molekulare Forscher in einem europaweiten Netzwerk zusammengeschlossen, um innovative Therapiestrategien zu bewerten und die molekularen Mechanismen der malignen Transformation beim Mantelzell-Lymphom zu erforschen:

Auf der Basis dieser Vorarbeiten wird im Rahmen der aktuellen Studiengeneration ein umfangreiches wissenschaftliches Begleitprogramm durchgeführt, um verschiedene prädiktive Marker (minimale Resterkrankung, Pharmakogenomik) und prognostische molekulare Marker zu evaluieren. Dieser translationale Ansatz soll nicht nur zu einer differenzierten risikostratifizierten Therapieplanung, sondern auch zur Konzeption zukünftiger molekularer Strategien (z.B. Proteasom-Inhibitoren) führen.

Auf europäischer Ebene besteht eine engere Kooperation mit der

 

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